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  • Veröffentlicht unter Reisen
Die Kanarischen Inseln: Dank unzähliger Auswanderergeschichten verbindet man dieses Urlaubsziel häufig mit Massentourismus. Currywurst oder Schnitzel an jeder Ecke und Partystimmung rund um die Uhr. Aber die Kanaren können auch anders. Die Insel La Palma bietet Ruhe, Entspannung und Natur pur. La Palma ist vulkanischen Ursprungs und bietet auf den ersten Blick nicht diejenigen Attribute, die man mit einem gelungenen Sonnenurlaub verbindet: Die Strände sind eher rar gesät, weißer Sandstrand und All-Inclusive-Anlagen Fehlanzeige. Und im Herbst und Winter muss – insbesondere auf der östlichen Seite der Insel – häufig mit Regen gerechnet werden. Foto: Heike Weinert - Drachenbaum bei Lastricias

Ursprüngliches Leben

Was auf den ersten Blick als Nachtteil erscheint, entpuppt sich schnell als wunderbarer Vorteil. Fast überall auf der Insel hat sich ein größtenteils authentisches Leben erhalten. Besonders eine Fahrt in den raueren Norden über gewundene, enge Straßen führt zu Dörfern, in denen die Zeit stehengeblieben scheint. Hier finden sich auch die für die Insel typischen Drachenbäume. Foto: Heike Weinert - Die rauhe Küste im Norden

Wanderlust - selbst für Anfänger

Für Wanderer ist die Insel ein Muss. Die Nationalparks bieten für jeden Geschmack und jede Kondition etwas. Besonders spektakulär: Der Panoramawanderweg über die Vulkankette der Cumbre Vieja. Hier ist allerdings Ausdauer gefragt. Zudem empfiehlt es sich, die Tour in einer kleinen Gruppe mit Führer zu erleben. Aber auch "Wanderanfänger" kommen auf ihre Kosten. Kürzere und gut ausgeschilderte Touren finden sich zuhauf im und außerhalb der Nationalparks. Foto: Heike Weinert - Wanderparadies La Palma

Das Dach von La Palma mit vielen Observatorien

Auf nicht enden wollenden steilen Serpentinen geht es auf das "Dach von La Palma" – den Roquede los Muchachos. Bis fast ganz nach oben kann man mit dem Auto fahren, vorbei an immer spärlich werdender Vegetation. Der Anblick, der sich bietet, ist spektakulär: Man sieht gewaltige Bergmassive und Täler. Aber es gibt auch eine Vielzahl von Observatorien, denn hier oben sind Luft und Licht besonders klar. Und bei schönem Wetter kann sogar die Nachbarinsel Teneriffa mit dem Teide bestaunt werden. Foto: Heike Weinert - Blick vom Roquede los Muchachos nach Teneriffa

Badespaß im Meer oder Schwimmbecken

Auch wenn die Strände rar und nicht übermäßig groß sind, kann man doch auch auf La Palma baden gehen. Die Wellen sind allerdings häufig recht hoch und eher für gute Schwimmer geeignet. Aber es gibt auch Meeresschwimmbecken und in einigen Apartment-Anlagen Pools, die gerade für kleinere Kinder eher zu empfehlen sind. Foto: Heike Weinert - Vulkanfelder am Vulkan San Antonio

Kulinarische Highlights

Gut essen kann man auf La Palma tatsächlich an jeder Ecke. Gegrillter Fisch oder Meeresfrüchte aller Art, dazu die typischen, in Meersalz gekochten Pellkartoffeln - serviert mit einer roten oder grünen Sauce - sind leckere und zudem häufig preiswerte Gerichte. Besonders zu empfehlen ist hier – aus Sicht der Autorin - das Restaurant El Calamar im kleinen Dorf El Remo. Hier sitzt man quasi auf Tuchfühlung zum Meer auf Plastikstühlen und kann zusehen, wie die Sonne im Meer versinkt. Was braucht es mehr für einen gelungenen Urlaub?