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Spaghetti mit Aglio Olio. Das Rezept für eine der einfachsten italienischen warmen Vorspeisen als glutenfreie Variante. Liguini oder Spaghetti sind bestens geeignet. Einige Hersteller bieten glücklicherweise schon glutenfreie Nudeln an. Empfehlenswert sind die Barilla Spaghetti Nummer 5 'Senza Glutine', hergestellt aus Reis und Maismehl. Die Spaghetti haben allerdings den Nachteil, dass sie leicht brechen, was am fehlenden Gluten liegt. Dadurch lassen sie sich nicht wie gewohnt auf die Gabel wickeln, sondern müssen eher 'geschaufelt' werden. Im Geruch sind sie nicht so fein wie Hartweizenspaghetti, aber geschmacklich und vom Biss her recht gut. Es müssen also ein paar Abstriche gemacht werden. Deshalb wird - um geschmacklich einen Gegenpol herzustellen - die Aglio Olio noch schmackhafter zubereitet. Abweichend von den üblichen Rezepten werden hier zusätzlich etwas frischer Basilikum und Kräuter der Provence verwendet. Letztere geben dem Rezept eine herrliche mediterrane Note. Zusammen mit dem empfohlenen Olivenöl handelt es sich praktisch um eine französische Variante. Zutaten für 2 Personen als Vorspeise: 200 g Barilla Spaghetti Nummer 5, Senza Glutine (eine halbe handelsübliche 400 g Packung), ein halber Bund glatte Petersilie, eine Handvoll frische Basilikumblätter, 3 bis 4 kleine getrocknete, scharfe Chilischoten (Piri), ein Teelöffel Kräuter der Provence (getrocknet), 6 bis 8 frische Knoblauchzehen, eine halbe Tasse Olivenöl (siehe Empfehlung), geriebener Parmesankäse, Salz. Zubereitung: Spaghetti kochen, abgießen und beiseite stellen. Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Petersilie und Basilikum hacken. Den Knoblauch in einer großen Pfanne in dem Olivenöl erhitzen, aber nicht bei voller Hitze. Die Scheiben dürfen leicht braun, aber nicht zu dunkel werden. Dann die Hitze reduzieren. Chilischoten zerbröseln und zusammen mit den Kräutern der Provence in die Pfanne geben und einmal kurz schwenken. Dadurch werden die Aromastoffe der Kräuter freigesetzt. Die gekochten Spaghetti und die gehackten frischen Kräuter sowie etwas Salz hinzufügen und alles vorsichtig unterheben. Ein bis zwei Minuten ziehen lassen. Nicht zu viel Rühren, sonst brechen die Nudeln in zu kleine Stücke.

Sofort servieren und mit etwas Parmesan bestreuen. Guten Appetit! Wir empfehlen für das Rezept ein sortenreines, sehr kräftiges Olivenöl aus Südfrankreich. Zum Beispiel 'Picholine du Gard' aus dem Familienbetrieb Soulas, oder von 'Silvan Sonnenhain aus Parga', Griechenland. Beide Öle als Nativ Extra aus naturnahem Anbau ohne Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern. Dazu darf es auch ein etwas kräftigerer Wein sein. Um bei der südfranzösischen Geschmacksrichtung zu bleiben, empfehlen wir einen Rosé 'Baronnie de Sabran', Côtes du Rhône von Vignerons des 4 Chemins. Erfrischend und preisgünstig. www.rhc-weinkontor.de
www.wein-und-olivenoel-finden.de

Fotos: Dr. Reinhard-Holger Casselmann